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Rottweiler
“von der Burgbleiche”©

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Etwas zum Thema Pfotenpflege im Winter

Entgegen einer weitverbreiteten Annahme leiden Hunde im Winter nicht unbedingt unter dem Streusalz. Nur wenn Splittkörnchen die Ballen verletzt haben, dringt Salz schmerzend in die kleinen Wunden ein. Wichtig ist daher eine vorbeugende Pfotenpflege.

Im Zoofachhandel erhält man speziellen Balsam und Pfotenschutzsprays, mit denen die Ballen schon vor der Wintersaison eingerieben bzw. eingesprüht werden sollten. Sie verhindern, dass sie rissig und spröde werden. Bei Kälte und Nässe behandelt man die Pfoten vor jedem Spaziergang. Nachher eventuelle Salzreste mit lauwarmem Wasser abwaschen und wiederum das Pflegemittel auftragen. Im Winter können sich zwischen den Zehen auch lästige Eisklumpen festsetzen. Sie werden ebenfalls beim Waschen entfernt.
Wichtig: Lange Haare an den Pfoten nicht abschneiden, das führt leicht zu Reizungen. Die Schlittenhunde in der Arktis bekommen Lederschühchen angeschnallt, um die Eisbildung an ihren Pfoten zu verhindern. Bei empfindlichen Tieren und einem strengen Winter wäre dies auch in unseren Breiten zu überlegen. Die Pfoten unserer Hunde sind äußerst sinnreiche Gebilde, die sich selbst bei Schnee und Glatteis bewähren. Mit etwas Pflege lässt sich erreichen, dass jeder Hund gut durch jeden Winter kommt.

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